Die Wissenschaftstreibenden sammelten Daten zur Ernährung und zur weiteren Entwicklung des Gesundheitszustands der Probandinnen und Probanden. Die Essgewohnheiten der Teilnehmenden ordneten sie auf einer fein abgestuften Mittelmeerdiät-Skala ein – das heißt, sie bestimmten, wie nahe die jeweilige Ernährungsweise dem mediterranen Speiseplan kam. Typisch für diese Kost sind unter anderem der reichliche Verzehr von Obst, Gemüse, gesunden Pflanzenölen und Fisch.
Je "mediterraner", desto besser
Die Ergebnisse der Untersuchung: Innerhalb von zwei Jahren nach der ursprünglichen Entlassung aus dem Spital kam es bei rund der Hälfte der Teilnehmenden zu einem weiteren herzmedizinischen Vorfall. Jene Probanden, deren Kost am deutlichsten der Mittelmeer-Diät entsprach, waren davon jedoch mit um 40 Prozent geringerer Wahrscheinlichkeit betroffen als Personen, deren Speiseplan kaum Gemeinsamkeiten mit der mediterranen Ernährung aufwies.
Mit jedem Punkt mehr auf der Skala fiel das Risiko eines nochmaligen Herzproblems, schildern die Autorinnen und Autoren auf Basis ihrer Berechnungen. Um die Prognose von Personen mit akutem Koronarsyndrom zu verbessern, könne es sinnvoll sein, die Ernährung in Richtung Mittelmeer-Diät zu verändern, folgert das Team im "American Journal of Clinical Nutrition".


